Seelsorgerin im Heinrich-Haus Engers
"Die Zeit ist reif.
Volle Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche."
Seelsorgerin im Heinrich-Haus Engers
"Die Zeit ist reif.
Volle Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche."
Schuldner- und Insolvenzberaterinnen bei der Caritas Geschä sstelle Neuwied
"In unserer Arbeit als Schuldnerberaterinnen sind wir täglich mit den persönlichen und finanziellen Nöten von Menschen, mit Ausweglosigkeit und Mutlosigkeit konfron ert. So fragen wir uns, was die Texte der Bibel uns auch heute noch an posi ven Impulsen für unseren persönlichen und beruflichen Alltag geben können. Die Teilnahme am Predigerinnentag sehen wir als Chance, in den biblischen Texten neue Lebensperspek ven als Frauen und Beraterinnen zu entdecken und mit anderen zu teilen."
Sonja Kirst - Leiterin des Projektes "Haltung heute" der Pallotiner in Vallendar bei der "Weg-Initiative: Glaube hat Zukunft", geistliche Begleiterin der kfd Heimbach-Weis
Annegret Schneider - Sekretärin im Büro des Pastoralen Raumes Neuwied, Mitglied der kfd Heimbach-Weis
Sonja Kirst: "Je abwechslungsreicher die Verkündigung gestaltet wird, desto mehr Interesse und Anklang kann für Gottes Botschatft geweckt werden. Und dafür will ich mich einbringen."
Annegret Schneider: "Gottes Wort ins Heute und den Menschen nahebringen. Über lange Zeit mache ich das schon in Wort-Gottes-Feiern. In diesem Jahr freue ich mich, erstmals beim Predigerinnentag dabei zu sein."
Lissy Hannappel - Mitglied im PGR St. Matthias und im Leitungsteam der kfd St. Michael Feldkirchen
Birgit Mock - Lektorin Vizepräsiden n des ZdK (Zentralkomitee deutscher Katholiken) - Sie hat im Reformprozess "Synodaler Weg" das Forum "Sexualität und Partnerschaft" geleitet.
Lissy Hannappel: "Meine Motivation ist, dass ich etwas bewegen möchte in unserer Kirche. Die Türen öffnen und frischen Wind hereinlassen! Alle, die es möchten, können Priesterinnen sein. Gemeinsam sind wir stark!"
Birgit Mock: "Beim synodalen Weg haben wir uns mit großer Überzeugung dafür ausgesprochen, dass Frauen predigen. Ich freue mich, dass das Bistum Trier und unsere Pfarrei hier mit gutem Beispiel vorangehen und bin gerne dabei."
Pädagogische Fachkraft und Schulseelsorgerin an einer Berufsbildenden Schule, Dipl. Religionspädagogin
"Als ich angefragt wurde, dachte ich: Da schau ich mir zuerst mal die biblischen Texte des Tages an. Beim 1. Text, stellten sich mir auf Anhieb die Haare hoch. Geht gar nicht. Überraschenderweise fing es an, in mir zu arbeiten. Ja, da würde ich gerne noch mal hinschauen. Alles weitere am 10. Mai."
Gemeindereferentin - Sie arbeitet als Seelsorgerin im Marienhausklinikum St. Elisabeth, Neuwied und im Rhein-Wied-Hospiz in Niederbieber
"Im Herzen bin ich Diakonin und begleite Menschen in ihrer je aktuellen Lebenssituation. Ich bin Absolventin des
3. Diakonatskreises (Netzwerk Diakonat der Frau) mit der Fortbildung >Diakonische Leitungsdienste für Frauen<. Hier setze ich mich ein für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an allen Diensten und Ämtern der katholischen Kirche. Dies tue ich mit unzähligen Menschen weltweit! Ich freue mich, mit Ihnen auf das Wort Gottes zu hören und in den gemeinsamen Austausch zu gehen, was es uns heute sagen möchte."
Petra Frey - Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Neuwied und geistliche Begleiterin der kfd-Gruppen der Pfarrei Neuwied St. Ma hias
Ruth Solbach - Vorsitzende der kfd Irlich und des kfd-Dekanats Neuwied
Petra Frey: ">Steter Tropfen höhlt den Stein!< – Ich träume von einer Kirche, in der alle Menschen – gleich welchen Geschlechts - gleichberechtigt handeln, ihrer Berufung nachgehen und sie leben können. Mit dem Predigerinnentag setzen wir ein Zeichen, dass die Zeit dafür (längst) reif ist!"
Ruth Solbach: "Der kfd-Predigerinnentag ist ein Schritt in Richtung Gleichberechtigung in der Kirche."
Leiterin des Ambulanten Hospizes Neuwied
"Ich finde es sehr spannend und bereichernd, gemeinsam auf Spurensuche zu gehen, wie die Botschaft des Evangeliums in die heutige Lebenswirklichkeit von Menschen übertragen und spürbar werden kann – was ich nicht zuletzt auch persönlich hin- und wieder in meiner Aufgabe in der Hospizarbeit als ermutigend empfinde."
Seit 2020 veranstaltet die kfd den bundesweiten Predigerinnentag. Damit macht sie zum Tag der Apostelin Junia (17. Mai) deutlich, dass auch Frauen zum Verkündigungsdienst berufen sind.
Auch im pastoralen Raum Neuwied beteiligen sich Gemeinden daran: So haben in den letzten Jahren in allen Gottesdiensten in Neuwied am Wochenende vor oder nach dem 17. Mai ehren- und hauptamtliche Frauen den Predigtdienst übernommen.
Frauen lesen die Heilige Schrift aus einem anderen Blickwinkel und bereichern so die Auslegung der Bibel mit manchmal ungewöhnlichen Facetten.
Junia war eine Apostelin, die schon Paulus in seinem Römerbrief (Röm 16,7) erwähnt. Sie war eine der ersten bekennenden Christinnen und hat in der Urkirche die Botschaft von Jesu Tod und Auferstehung in Wort und Tat verkündigt.
"Daher muss es heute wieder selbstverständlich werden, dass Frauen das Wort Gottes in der Predigt auslegen (dürfen).", sagt Ulrike Göken-Huismann, geistliche Begleiterin des kfd-Bundesverbandes.
Junia wurde erst 2016 in die neue Einheitsübersetzung der Bibel aufgenommen. Jahrhundertelang ging man aufgrund eines Übersetzungsfehlers davon aus, es handele sich um den Mann "Junias". Seit 2021 trägt auch das neue Mitgliedermagazin der kfd den Namen Junia.
Rund um den Junia-Tag (17. Mai) hielten 2024 im Pastoralen Raum Neuwied neun Frauen in den Gottesdiensten die Predigt (s. Plakat).
Auch im Pastoralen Raum Neuwied haben 2023 Frauen in den Gottesdiensten rund um den Junia-Tag (17. Mai) die Predigt gehalten (s. Plakat). Wir dokumentieren die Dialogpredigt von Petra Frey (Gemeindereferentin und Koordinatorin der Seelsorge in der Pfarrei Neuwied St. Matthias) und Ruth Solbach (Vorsitzende kfd-Dekanat Neuwied und kfd Irlich) am 13.05.2023 in St. Peter und Paul Neuwied Irlich. Anlass war neben dem Predigerinnentag das 90. Jubiläum der kfd-Ortsgruppe Irlich.